Was bringt uns auf den Weg zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking?

Seit 1998 trainierten wir  zwei- bis dreimal wöchentlich im D-Kader des Berliner Segler Verbandes – zu der Zeit allerdings in getrennten Einmann-Booten.
Zusammen fuhren wir zu Welt- und Europameisterschaften oder haben bei hochrangigen Regatten erste seglerische Erfahrungen sammeln können.

Die deutsche Meisterschaft 2000 in Travemünde - wir belegten die Plätze 1 und 2 - sollte unsere letzte Regatta im sogenannten Optimisten werden. Danach folgte der Umstieg in den 420er, welcher die optimale Vorstufe zum olympischen 470er bietet.

Nach zwei erfolgreichen Jahren im 420er - u.a. Deutscher Meister - beschlossen wir, in den 470er aufzusteigen. Diese Entscheidung ließ uns das erste Mal in unserem Leben in einer olympischen Bootsklasse segeln. Von hieran war klar, was wir wirklich wollten: Die Teilnahme an den olympischen Spielen.

Die Jahre 2003 und 2004 wurden noch vom Abitur begleitet, seit 2005 beschreiten wir offiziell unsere Olympiakampagne für die OS 2008 in Peking am Trainingsstützpunkt der 470er Klasse in Warnemünde; Bundestrainer: Dr. Dr. Malte Phillip.

Gleichzeitig studieren wir, um auch einen beruflichen Weg zu ebnen.

Christopher:

    Humboldt-Universität zu Berlin
  • Medienwiss./ Psychologie/ Musikwiss.
  • Zeitweise Gasthörer an der Uni Rostock

Friedrich:

    Universität Rostock, Lebensmittelpkt. Rostock
  • Politologie/ öffentl. Recht

Hier gilt es, einen optimalen Kompromiss zwischen Studium und Segeln zu schaffen, denn in beiden Bereichen wollen wir vorankommen. Unsere Universitäten unterstützen uns in unserem Vorhaben und kooperieren bspw. bei Prüfungsterminverschiebungen etc.

Für das Jahr 2007 – vorolympisches Jahr und gleichzeitig Qualifikationsjahr für Peking - hat das Segeln Priorität und das Studium wird hintangestellt.

Wir freuen uns, dass wir von vielen Seiten unterstützt werden - es seien unsere Eltern, unsere Vereine, Universitäten und Partner, unsere Freunde genannt – und sind somit hochmotiviert, unsere beste Leistung in unserem Sport zu erbringen. Wir freuen uns auf diese Herausforderung.